Cryotherapie

Spezielle Kältetherapie mit innovativem CO2-lasergesteuertem Therapiegerät

Diese Therapie trägt zu einer Entzündungshemmung und Abschwellung bei. Sie kann zum Beispiel eingesetzt werden bei schmerzhaften Muskelverhärtungen, Rheuma, aktivierter Arthrose und Schleimbeutelentzündungen – und kann hier deutlich dazu beitragen, die Heilungsgeschwindigkeit und Lebensqualität zu verbessern.


Cryotherapie bei Sportverletzungen

Bei einer frischen Sportverletzung kommt zur Vermeidung unnötiger Schwellungen und folgender Gewebeentzündungen der möglichst schnellen „Kälteschock-Therapie“, z. B. mit Kohlendioxid-Gas, eine besondere Bedeutung zu. Mit ihrer Hilfe unterbrechen wir den Schmerzkreislauf und reduzieren gleichzeitig die Entwicklung von Entzündungshormonen. In unserem Verfahren führen wir zusätzlich durch eine hohe Luftdruckeinwirkung eine lokale Lymphdrainage durch.

5155 37 CryotherapieDas in unserer Praxis eingesetzte Kältegas-Therapiegerät ermöglicht die exakte zeitliche Dosierung der Kälteanwendung, wie auch die exakte Kontrolle der Hauttemperatur, die einen Wert von unter 4° nicht erreichen soll. Die Erfahrungen mit dem in Iffezheim (Baden-Württemberg) entwickelten und gebauten Gerät  "CRYOLIGHT" sind ausgezeichnet.

Es kommt zu einer beschleunigten Abschwellung und Schmerzlinderung der verletzten Körperregion, sodass die Abheilungsgeschwindigkeit gefördert und damit auch die körperliche Belastbarkeit deutlich frühzeitig erreicht werden kann. Selbstverständlich ist die Cryotherapie nur Teil eines sportorthopädischen Therapiekonzeptes, welches ergänzend lokale entzündungshemmende und abschwellende Salbenanwendungen, Kompressionsverbände, stabilisierende Tapeverbände, lokale physikalische Therapie, Lymphdrainage, später krankengymnastische manuelle Therapie und gezielte Trainingstherapie beinhaltet.

Nach erfolgter Abheilung der Akutverletzung kommt es dann zu einer zunehmenden Tonisierung der Muskulatur mit dem Ziel, das verletzte Gelenk muskulär zu stabilisieren und möglichst bald eine sportliche Belastbarkeit zu erreichen, ohne daß auf Dauer Folgeschäden zu erwarten sind. Dieses Therapieverfahreneignet sich auch besonders für die Akubehandlung im Breiten- und Leistungssport im Training wie auch bei Wettkämpfen.

Cryotherapie  bei akuten und chronischen Krankheitsbildern

Fortgeschrittene Verschleißveränderungen von Gelenken führen häufig zum Entstehen eines Ergusses als Folge der Entwicklung von Entzündungshormonen im Gelenk und damit zu schmerzhaften Schwellungen und einer deutlich reduzierten Belastbarkeit der betroffenen Gelenke. Auch Rheumapatienten leiden häufig schubweise unter schmerzhafter Schwellung der für diese Erkrankungsform speziellen Gelenkgruppen. In Ergänzung zur gezielten ursächlichen orthopädischen Diagnostik und Therapie von Verschleißveränderungen kommt der lokalen physikalischen Therapie zur Linderung der Beschwerden und zur Beschleunigung des Heilungsvorganges einer besondere Bedeutung zu.

Die gezielt und dosiert eingesetzte lokale Cryotherapie führt zu einer beschleunigten Abschwellung als Folge der Entzündungshemmung und damit zu einer deutlich beschleunigten Steigerung der Belastbarkeit und damit der Lebensqualität. Zunehmend oft kann auf die lokale Injektion von Lokalanästhetika mit Kortison verzichtet werden, da unter der anfänglich täglich durchzuführenden Cryotherapie bereits eine ganz erhebliche Abschwellung und Schmerzlinderung erzielt werden konnte. Bei schmerzhaften Muskelverhärtungen bewirkt die Kälteschocktherapie eine Entspannung der dicken Muskelfasern und kann damit die Beschwerden schnell lindern helfen. Die Behandlungsdauer ist mit 40 bis 280 Sekunden sehr kurz und bietet Zeit für ergänzende Therapie formen.


Besondere Einsatzbereiche 

Aufgrund dieser ausgezeichneten gemachten Erfahrungen sind besondere Indikationen für die lokale Cryotherapie mit dem CO2-lasergesteuerten Therapiegerät:

• aktivierte Arthrose mit Erguss (z.B. Kniegelenk, Fingergelenke, Ellenbogengelenke, Handgelenke, Schultergelenk u.a.) 
• rheumatisch entzündliche Gelenke mit Erguss und Schwellung 
• schmerzhaft entzündetes und geschwollenes Großzehengrundgelenk bei z.B. Gicht 
• schmerzhafter Muskelhartspann, insbesondere der Schultergürtelmuskulatur
• akute bzw. chronische Schultersteife als Folge einer Verkalkung bzw. Sehnenscheidenentzündung im Schulterbereich 
• Schleimbeutelentzündungen