Volksleiden Bandscheibenvorfall

Ihr Spezialist bei Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfall – wenn das System nach Hilfe ruft!

Die Funktions- und Regulationsmechanismen unseres Menschseins und unseres Körpersystems sind hochkomplex. Schmerzen – als tiefste Ausdrucksform, dass etwas im System nicht stimmt – sind es ursächlich auch. Nur ein ganzheitlicher Blick auf den Menschen in seiner Gesamtheit kann uns Aufschluss darüber geben, was helfen kann.

Beinahe jeder dritte Erwachsene leidet öfter oder ständig Rückenschmerzen. Schmerzt der Rücken, fällt der Verdacht schnell auf einen Bandscheibenvorfall. Zu schnell, wissen wir als Ihr Orthopäde Münster. Denn pro Jahr werden in Deutschland rund 200.000 Operationen wegen eines Bandscheibenvorfalls durchgeführt. Dabei gibt es innovative ganzheitliche Ansätze, diesem Volksleiden zu begegnen.

Im Z.O.R. am Roggenmarkt lautet unser Motto: Wir behandeln Menschen, keine Befunde.
Darum sehen wir bei der Ursachendiagnostik bei Bandscheibenvorfall besonders genau hin – und nicht nur aufs Bild!

Bandscheibenvorfall einfach erklärt

Auch wenn häufig als solcher diagnostiziert, so ist ein Bandscheibenvorfall deutlich seltener die Ursache für Rückenprobleme, als man meinen möchte. Darum ist der schnelle Ruf nach einer Bandscheiben-OP selten der richtige Weg.

Häufig bleiben systemische entzündliche Einflüsse, die zu Rückenschmerzen führen können, völlig unberücksichtigt. Dazu gehören Stoffwechselstörungen wie Gicht und Diabetes mellitus, ernährungsbedingt vermehrtes Bauchfett als Risikofaktor für „heimliche Entzündungen“, aber auch Defizite an wichtigen Vitaminen und Hormonen mit Einfluss auf die körpereigene Fähigkeit, lokale Entzündungen zu bekämpfen.

Bandscheibenvorfall Orthopäde Münster Dr. Frohberger

Bandscheiben – Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln

Die Bandscheiben dienen als „Stoßdämpfer“ zwischen den knöchernen Wirbeln und sorgen dafür, dass diese nicht aneinander reiben. Sie puffern Stöße und Erschütterungen entlang der Wirbelsäule. Die Bandscheibe selbst besteht aus einem gallertartigen, weichen Kern und einem ihn umgebenden straffen Ring aus Faserknorpel. Der gallertartige Kern der Bandscheiben besteht aus ca. 80 Prozent Wasser und kann durch hohe Belastungen oder zunehmendes Alter an Elastizität und Festigkeit einbüßen. Es kommt zu Rissen im Faserknorpel. Die Bandscheibe beginnt sich zunehmend nach außen zu wölben – in den Spinalkanal hinein.

Starke, stechende Rückenschmerzen

Meist macht sich ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule durch sehr starke, stechende Rückenschmerzen bemerkbar. Diese nehmen bei Bewegungen zu, besonders wenn Sie sich bücken oder mit Kraft etwas hochheben wollen. Auch Husten, Niesen oder Pressen kann die Schmerzen verstärken. Wenn der Ischias-Nerv mitbetroffen ist, strahlen die Schmerzen bis ins Gesäß oder ins Bein aus. Kommt zu einer Kompression der Nerven können auch Lähmungserscheinungen in den Beinen, Instabilität im Sprunggelenk oder Gangstörungen auftreten. Sind Nerven betroffen, kann dies doch ein Signal für die rasche Notwendigkeit einer Operation sein.

Wenn die Seele Schmerzen bereitet

Oftmals sind Rückenschmerzen psychosomatisch bedingt. Damit ist gemeint, dass seelische Probleme sich in körperlichem Leid Ausdruck verschaffen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Ursachen für chronische Rückenschmerzen häufig im psychosozialen Bereich liegen. So kann Stress in der Familie oder in der Arbeit heftig auf den Rücken schlagen. Noch enger ist der Zusammenhang zwischen Depressionen und chronischen Rückenschmerzen. Denn Depressionen führen zu Antriebslosigkeit und Bewegungsarmut. Und viel Sitzen schadet generell dem Rücken und den Bandscheiben. Darum ist auch bei einem Bandscheibenvorfall oder generell bei Rückenschmerzen die Ursachensuche so wichtig.

Rein körperliche Therapien oder die schnelle Operation bei einem Bandscheibenvorfall sind veraltet!

Multimodale Therapien bei Bandscheibenvorfall

Körperliche & psychische Ursachen erkennen

Es genügt nicht, den Bandscheibenvorfall als rein körperliches Phänomen zu behandeln. Zumindest nicht, wenn wir das Problem nachhaltig beheben wollen und Sie nicht in ein paar Monaten wieder mit einem erneuten Bandscheibenvorfall dastehen wollen. Ein Bandscheibenvorfall bedeutet ebenfalls nicht zwingend eine Operation! Konservative Therapie und minimal-invasive Behandlungsmethoden sind bei einem Bandscheibenvorfall vielfach Erfolg versprechender und weitaus schonender.

Dabei berücksichtigen wir auch das Umfeld sowie die Lebenssituation von betroffenen Patientinnen und Patienten ansehen, um selbst tiefergehende Ursachen zu erkennen, die zu den Rückenproblemen führen können.

Rückenschmerz entsteht nie nur durch einen einzigen Faktor allein – körperliche und psychische Faktoren ergänzen sich.

Multimodaler Behandlungsansatz

Im Z.O.R. am Roggenmarkt behandeln wir Rückenschmerzen und einen Bandscheibenvorfall mit sogenannten multimodalen Therapien. Ein multimodales Behandlungsprogramm vereint verschiedene Verfahren zur Behandlung. Damit verfolgen wir jene Ursachen, die bei unseren Patientinnen und Patienten – höchst individuell – zu deren Beschwerden geführt haben. Das kann eine Infiltrationstherapie ebenso beinhalten wie Akupunktur oder regenerative Physiotherapie, Krankengymnastik sowie eine medizinische Trainingstherapie bzw. Isokinetik-Training.

Ernährungs- & Lifestyle-Änderung

Auch eine Ernährungs- und Lifestyle-Änderung können richtungsweisend  sein, die wir gerne aktiv und unterstützend begleiten. Manchmal müssen wir auch dafür sorgen, dass der Körper wieder im richtigen Maß mit Vitalstoffen oder Hormonen versorgt ist. Vor allem Östrogene spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung chronischer degenerativer Erkrankungen – wie auch dem Bandscheibenvorfall.

In Dr. Ulrich Frohberger – Ihr Orthopäde Münster – als ehemals langjährigem Bundesvorsitzenden des Bundes der deutschen Rückenschulen (BdR. e.V.) finden Sie Ihren hochkompetenten Ansprechpartner zum Thema Therapie, Rehabilitation und Prävention bei einem Bandscheibenvorfall.

„Die Herstellung von Vertrauen und die Beseitigung von Angst, Pessimismus und Hoffnungslosigkeit sind meines Erachtens die entscheidenden Voraussetzungen für jede Erfolg versprechende Therapie bei Menschen mit chronischen Erkrankungen.“

Dr. med. Ulrich Frohberger

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