Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

In Deutschland sind zur Zeit je nach Definition und untersuchter Altersgruppe 15-30% der Kinder und Jugendlichen übergewichtig bzw. adipös – mit zunehmender Tendenz. Übergewicht entsteht, wenn die Energiezufuhr über einen längeren Zeitraum über dem Energieverbrauch liegt. In der DONALD Studie (Dortmund Nutritional and Anthopometric Longitudinally Designed Study) werden seit 1985 detaillierte Verzehrsdaten von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen erhoben. An der Studie nehmen etwa 500 Familien (ca. 630 Kinder) regelmäßig teil.

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Gute Ernährung kinderleicht

Vom zweiten bis zum zehnten Lebensjahr nehmen Kinder relativ gleichmäßig an Körpergewicht und Körpergröße zu. Im Verhältnis zu ihrem kleinen Körper müssen sie mehr essen als Erwachsene. Besonders der Energie-, Protein- und Flüssigkeitsbedarf pro kg Körpergewicht ist dabei größer: Zusätzlich ist eine ausreichende Zufuhr an Mineralstoffen wie Calcium und Eisen sowie Vitaminen wie Folsäure wichtig. Mit einer ausgewogenen Mischkost werden alle für das Wachstum benötigten Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt.

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Haltungsschäden rechtzeitig entgegenwirken

Bereits bei Schulanfängern werden heute Haltungsschwächen wie nach vorne hängende Schultern und ein krummer Rücken beobachtet. Mit zunehmendem Alter können sich daraus Haltungsschäden entwickeln, die dann die Beweglichkeit des Betroffenen lebenslang einschränken. Nach Beendigung des Längenwachstums sind Fehlstellungen der Wirbelsäule kaum noch zu korrigieren. Daher ist es besonders wichtig, Haltungsschäden möglichst frühzeitig zu erkennen. Dann ist noch Zeit, therapeutisch einzugreifen und Jugendliche und deren Eltern für ein gezieltes Trainingsprogramm zu gewinnen.

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High Heels schön für das Auge, schlecht für die Füße

Frauen auf High Heels ernten oft bewundernde Blicke. Dem einen oder anderen sind auch bisher schon Zweifel gekommen, wie gesund die hochhackigen Treter sind. Die Framingham Foot Study hat nun belegt, was zu vermuten war. Schmerzhafte Füße gelten in den USA als weit verbreitetes muskuloskeletaltes Symptom. Meist stecken eine Rheumatoide Arthritis, ein Diabetes, Gicht, eine Verstauchen, Muskelverspannungen, Prellungen oder eine Fraktur dahinter. Ob auch die Wahl ungeeigneten Schuhwerks in die Liste gehört, untersuchte zwischen 2002 und 2008 die Framinham Foot Study an 1.472 Männern und 1.900 Frauen.

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Musiker-Medizin Musikalische Höchstleistungen mit orthopädischer Betreuung

Die Luft ist staubig, das Licht schlecht, im Winter zieht es, im Sommer kann es 35 Grad heiß werden und der Lärmpegel erreicht Spitzen von über 90 Dezibel. Ein Industriearbeitsplatz im 19. Jahrhundert? Nein, die ganz normale Arbeitssituation im Orchestergraben eines Theaters. Unter solch extremen Bedingungen müssen viele Musiker Höchstleistungen erbringen. Kein Wunder, das 13% von ihnen vorzeitig wegen gesundheitlicher Probleme ihren Beruf aufge-ben, wie die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin meldet. Nach einer Studie leiden 80% der Streicher in deutschen Orchestern unter berufsbedingten Schmer-zen – die meisten sind durch rechtzeitige geeignete Diagnostik und Therapie vermeidbar!

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Männermedizin: Was tun bei nachlassender Kraft im Alter?

Mit fortschreitendem Alter kommt es zu einer Abnahme der Muskelmasse ( bis zu 50% zwischen dem 2-und 8. Lebensjahrzehnt), vor allem der Typ II-Fasern. Außerdem nimmt die Innervationsrate der einzelnen motorischen Einheiten ab, so dass die Kraft ungefähr 10-15% pro Lebensdekade zurückgeht. Die Auswirkungen auf das Gangbild und das Gleichgewicht sind bekannt. Wie kann diesem Leistungsabfall entgegengewirkt werden?

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Übersäuerung Zu viele Säuren machen krank!

Sind wir alle chronisch sauer? „Leider ja, das Bindegewebe von 90% aller Menschen ist heutzutage eine einzige Säuredeponie", sagt der Naturarzt und verweist auf seine langjährige Praxiserfahrung. „Alles Unfug, der menschliche Stoffwechsel kann Säuren prima wegstecken", lächelt der Schulmediziner und klopft dabei auf sein dickes Biochemiebuch. Wer hat denn nun Recht?

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Männermedizin: Altersgesundheit - Fit mit Köpfchen und leistungsfähig bis ins Alter

Was war es  noch, das ich im Supermarkt einkaufen wollte. Wie hieß doch gleich noch der neue Kollege? Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, „ lange Leitung “ – jeder kennt solche Aussetzer. Wer sich solche Fragen öfter stellen muss, vor allem im fortgeschrittenen Alter, den packt schon mal die Krise: Hilfe, mit mir geht´s bergab! „Kein Grund zur Sorge“, beruhigt Intelligenzforscher Dr. Siegfried Lehrl von der Universität Erlangen. Bei einem Expertentreffen in Bozen/Südtirol referierte Lehrl über neue Forschungen zur Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit. Die gute Nachricht: „ Wer die Biologie der Intelligenz versteht und einige Grundregeln beachtet, kann seine Gehirnleistung auch jenseits der 50 oder 60 erhalten und sogar ausbauen. “

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